Warum der Dienstplan in der Gastronomie nie zweimal gleich ist
Ein Restaurant hat zwei Stoßzeiten am Tag und dazwischen eine Flaute. Wer mittags im Service steht, wird um drei nicht gebraucht und um sieben wieder. Daraus entstehen geteilte Dienste, etwa 11:00 bis 15:00 und 18:00 bis 22:30, und damit Fehler in jeder Tabelle, die pro Person und Tag nur eine Zeile vorsieht. In InShift sind das zwei Schichten an einem Tag, deren Stunden zusammengezählt werden.
Dazu kommen die Leute: eine feste Küchenmannschaft, ein Service aus Festangestellten und Teilzeitkräften, und eine Liste von Aushilfen, Studierenden und Bekannten, die einspringen, wenn es voll wird. Wer wann kann, wusste bisher nur das Handy der Chefin. Ob es voll wird, weiß man oft erst am Donnerstag: Wetterbericht, Reservierungen, eine Weihnachtsfeier für 30 Personen.
Für die Küche, in der das Handy im Spind bleibt, gibt es das Tablet am Personaleingang: Wer kein Smartphone dabeihat, stempelt mit Personalnummer und PIN, der Service scannt am selben Gerät mit der App. Die gestempelten Stunden stehen in der Lohnliste neben den geplanten.