Sprechzeiten mit Mittagspause, ein freier Mittwochnachmittag und mehr Leute als Zimmer
Eine Zahnarztpraxis mit drei Behandlungszimmern hat oft mehr Behandler als Zimmer: die Inhaberin an vier Tagen, ein angestellter Zahnarzt an fünf, eine Kollegin in Teilzeit am Donnerstag und Freitag, dazu die Prophylaxe im eigenen Zimmer. Jedes Zimmer, das arbeitet, braucht eine ZFA am Stuhl. Eine weitere kümmert sich um die Aufbereitung im Steri, der Empfang ist ab Viertel vor acht besetzt, und die Azubi ist dienstags und freitags in der Berufsschule.
Die Sprechzeiten haben eine Mittagspause: vormittags von acht bis zwölf, nachmittags von zwei bis sechs, am Mittwoch und Freitag nur vormittags. Wer Vormittag und Nachmittag arbeitet, hat in InShift zwei Schichten an einem Tag, und am Mittwoch nur eine. Das Telefon und die Schmerzpatienten richten sich nicht nach der Mittagspause, deshalb bekommt der Empfang einen versetzten Dienst, der über Mittag geht.
Das Terminbuch geht davon aus, dass alle da sind. Fällt die ZFA aus Zimmer 2 aus, arbeitet der Zahnarzt mit der Kollegin aus dem Steri, und die Aufbereitung staut sich. Ein gemeinsamer Plan zeigt solche Lücken schon am Freitag der Vorwoche.