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Leitfaden26. Oktober 2026·6 Min. Lesezeit

Stundenlohn aus Gehalt: 5 Beispiele mit Teilzeit und Schicht

3.200 Euro im Monat bei 40 Wochenstunden sind 18,46 Euro pro Stunde. Woher die Formel mit 13 und 3 kommt und fünf durchgerechnete Fälle aus Büro und Schichtbetrieb.

Leitfaden

Autor
InShift
Veröffentlicht
26. Oktober 2026
Lesezeit
6 Min. Lesezeit
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3.200 Euro brutto im Monat bei 40 Wochenstunden sind 18,46 Euro pro Stunde. Die Formel dahinter ist kurz, die Fragen kommen mit den Sonderfällen: Teilzeit, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Schichtdienst mit Stunden, die jeden Monat anders ausfallen, Bezahlung pro Schicht. Dieser Artikel erklärt die Formel und woher ihre Zahlen kommen und rechnet fünf Fälle durch. Alle Beträge sind brutto.

Die Formel auf einen Blick

Stundenlohn = Monatsgehalt × 3 ÷ 13 ÷ Wochenstunden

Wer nur schnell eine Zahl braucht, gibt Gehalt und Wochenstunden in den Stundenlohn-Rechner ein, ohne Anmeldung. Die Beispiele unten zeigen, was in den Zahlen steckt.

Woher die 13 und die 3 kommen

Ein Monat hat keine feste Anzahl an Wochen. Ein Quartal dagegen hat drei Monate und, gerundet, 13 Wochen. Pro Monat sind das 13 ÷ 3 = 4,33 Wochen. Dieselbe Zahl kommt heraus, wenn Sie 52 Wochen durch 12 Monate teilen. Die drei Schreibweisen sind also gleichwertig:

Monatsgehalt × 3 ÷ 13 ÷ Wochenstunden
Monatsgehalt ÷ (Wochenstunden × 4,33)
Monatsgehalt × 12 ÷ (Wochenstunden × 52)

Bei 40 Wochenstunden ergibt das 173,33 Stunden pro Monat, bei 20 Wochenstunden 86,67. Kleine Abweichungen in der zweiten Nachkommastelle kommen nur vom Runden der 4,33.

Beispiel 1: Vollzeit mit Monatsgehalt

3.200 Euro im Monat, 40 Stunden pro Woche:

3.200 × 3 ÷ 13 ÷ 40 = 18,46 Euro pro Stunde

Mit diesem Stundenlohn rechnen viele Betriebe auch Überstunden ab. Wie die Rechnung dann aussieht, zeigt der Artikel Überstunden berechnen.

Beispiel 2: Teilzeit

1.900 Euro im Monat, 25 Stunden pro Woche:

1.900 × 3 ÷ 13 ÷ 25 = 17,54 Euro pro Stunde

Wer zwei Teilzeitangebote vergleicht, sollte auf den Stundenlohn schauen. 1.900 Euro für 25 Stunden sind pro Stunde weniger als 1.600 Euro für 20 Stunden: Dort sind es 1.600 × 3 ÷ 13 ÷ 20 = 18,46 Euro.

Beispiel 3: mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld

Sonderzahlungen gehören zum Jahreseinkommen, also rechnen Sie in diesem Fall über das Jahr. 3.200 Euro im Monat, dazu 1.000 Euro Urlaubsgeld und 1.600 Euro Weihnachtsgeld, 40 Wochenstunden:

Jahr:        12 × 3.200 + 1.000 + 1.600 = 41.000 Euro
Jahresstunden: 40 × 52                  = 2.080 Stunden
Stundenlohn: 41.000 ÷ 2.080             = 19,71 Euro

Die Sonderzahlungen erhöhen den Stundenlohn um 1,25 Euro. Wer wissen will, was eine tatsächlich gearbeitete Stunde wert ist, zieht noch die bezahlten freien Tage ab. Bei 30 Urlaubstagen und 10 Feiertagen an Arbeitstagen fallen 40 × 8 = 320 Stunden weg, es bleiben 1.760 Stunden und 41.000 ÷ 1.760 = 23,30 Euro pro gearbeiteter Stunde.

Beispiel 4: Schichtdienst mit wechselnden Stunden

2.600 Euro im Monat, vereinbart sind 38 Wochenstunden, im Schichtdienst schwanken die tatsächlichen Stunden. Laut Vertrag:

2.600 × 3 ÷ 13 ÷ 38 = 15,79 Euro pro Stunde

Nach den gestempelten Stunden sieht es jeden Monat anders aus:

MonatGearbeitete StundenGehaltPro Stunde
Oktober168,52.600 Euro15,43 Euro
November151,02.600 Euro17,22 Euro

Für Vergleiche und die Bezahlung von Überstunden nehmen die meisten Betriebe den Wert laut Vertrag. Die Monatswerte zeigen etwas anderes: In welchen Monaten das Team mehr arbeitet, als das Gehalt abbildet. Wie Plus- und Minusstunden über Monate weitergeführt werden, steht im Artikel Arbeitszeitkonto führen.

„Payroll“ für einen Zeitraum: pro Person geplante und gestempelte Stunden nebeneinander, dazu der Satz, ob pro Stunde, pro Schicht oder als Monatsgehalt, und der Betrag unter „Accrued“.

Beispiel 5: aus der Schichtpauschale

Manche Betriebe zahlen pro Schicht, etwa in der Gastronomie oder bei Aushilfen. Der Stundenlohn ist dann die Pauschale geteilt durch die Schichtlänge ohne Pause:

  • Tagschicht, 120 Euro, 7,5 Stunden: 120 ÷ 7,5 = 16,00 Euro pro Stunde
  • Nachtschicht, 140 Euro, 8,5 Stunden: 140 ÷ 8,5 = 16,47 Euro pro Stunde

Die besser bezahlte Nacht ist pro Stunde kaum teurer als der Tag. Solche Vergleiche lohnen sich, bevor Schichtpauschalen festgelegt werden. Wie Sie Stunden und Minuten der Schichtlänge sauber in Kommazahlen schreiben, erklärt der Artikel Dezimalstunden und Industrieminuten.

In der Team-App sehen alle im Team Schichten, Stunden und den verdienten Betrag mit ihrem Stundensatz, darunter jeden Tag mit Uhrzeit, Stunden und Betrag.

Rückwärts: vom Stundenlohn zum Monatsgehalt

Monatsgehalt = Stundenlohn × Wochenstunden × 13 ÷ 3
  • 17,00 Euro, 40 Wochenstunden: 17 × 40 × 13 ÷ 3 = 2.946,67 Euro
  • 16,00 Euro, 20 Wochenstunden: 16 × 20 × 13 ÷ 3 = 1.386,67 Euro

Stundenlohn, Schichtpauschale oder Gehalt im Dienstplan

In InShift legen Sie für jede Person im Team unter „Payroll“ im Reiter „Pay“ fest, wie bezahlt wird: „Per hour“ mit einem Stundenlohn, „Per shift“ mit einem festen Betrag pro Schicht, „Shift price“ mit einer Vergütung je Schichtart oder „Monthly salary“ mit einem Monatsgehalt und der Zahl der Schichten, die einem vollen Gehalt entsprechen. Arbeitet jemand weniger Schichten als diese Norm, wird das Gehalt anteilig berechnet.

Aus dem Dienstplan berechnet „Payroll“ dann für jeden Zeitraum Stunden und Betrag pro Person, und in der Team-App sehen alle im Team ihre Schichten, Stunden und den bisher verdienten Betrag Tag für Tag. Was InShift für Ihr Team kostet, steht unter Preise, wie Dienstplan und App zusammenspielen, zeigt die Seite Dienstplan-App.

Reiter „Pay“ unter „Payroll“: pro Person, ob sie ein Monatsgehalt, einen Stundenlohn oder eine Vergütung je Schicht bekommt, und ab wann. Daraus berechnet InShift den Lohn für jede Woche im Dienstplan.