In Schichtbetrieben scheitert Einarbeitung oft an der Organisation: Die neue Kollegin arbeitet in der ersten Woche mit fünf verschiedenen Leuten, jeder zeigt ihr etwas anderes, und am Ende weiß niemand, was sie schon kann. Ein Einarbeitungsplan legt drei Dinge fest: mit wem sie welche Schicht arbeitet, was sie danach können soll und wann jemand nachfragt.
Was in einen Einarbeitungsplan gehört
- Ein Ziel für das Ende: zum Beispiel „führt die Frühschicht allein, inklusive Öffnen und Kassenabschluss“.
- Ein fester Pate oder eine feste Patin: eine erfahrene Person, die in den ersten Schichten dieselbe Schicht arbeitet.
- Die Schichten der ersten zwei bis vier Wochen, mit Datum und Uhrzeit, bevor der erste Tag beginnt.
- Lerninhalte pro Schicht oder Woche, vom Einfachen zum Schwierigen.
- Drei kurze Gespräche mit festen Terminen.
- Eine Checkliste, die Pate und neue Kollegin gemeinsam abhaken.
Eine fertige Tabelle mit diesen Punkten finden Sie als Einarbeitungsplan-Vorlage zum Herunterladen.
Vor dem ersten Tag
- Die Schichten der ersten zwei Wochen stehen fest, und die neue Person kennt sie.
- Der Pate ist informiert und in genau diesen Schichten eingeplant.
- Zugänge und Ausstattung sind vorbereitet: Dienstplan-App, Kasse, Schlüssel oder Karte, Arbeitskleidung in der richtigen Größe.
- Eine kurze Nachricht am Vortag: Wann und wo, wer erwartet sie, was sie mitbringen soll.
In InShift legen Sie die neue Person unter „Employees“ an und schicken ihr einen Einladungscode, per WhatsApp, Telegram oder E-Mail. Mit dem Code meldet sie sich in der App an und sieht ihre Schichten, bevor sie zum ersten Mal kommt.